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KÖLN (Biermann) – Ein wichtiges Ziel der Pflegereform ist es, die Leistungen individueller zu verteilen. Der Schwerpunkt soll auf Demenzkranken liegen, die bislang noch gar keine Leistungen bekommen. Aber auch bei anderen Pflegebedürftigen will man vom „starren Konzept der Minutenpflege“ abkommen.
So soll es Demenzkranken bzw. deren pflegenden Angehörigen beispielweise möglich sein, bestimmte Leistungen auszuwählen und dafür auf andere zu verzichten. Sie wählen zwischen verschiedenen Leistungs- und Zeitpaketen und können deren inhaltliche Ausgestaltung mit dem ambulanten Pflegedienst vereinbaren.
Gefördert werden sollen nach Bahrs Plänen aber auch alternative und betreute Wohnformen für Demenzkranke, zum Beispiel ambulante Wohngruppen, um die Unterbringung in traditionellen Pflegeheimen möglichst lange hinauszuzögern. Gleichzeitig soll aber auch die medizinische Versorgung in den Heimen verbessert werden.
Um eine Pflegestufe und damit Leistungen von der Pflegeversicherung zu erhalten ist die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) notwendig. Diese soll „servicefreundlicher“ werden, etwa durch schnellere Begutachtung und Leistungsentscheidung.
letzte Änderung 09. Mai 2012, 14:23 Uhr
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Stand: 17-May-2012, 03:13 AM
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