Pflege – die richtige Unterstützung ist entscheidend

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gilles lougassi

Die Pflege eines demenzkranken Angehörigen ist eine große Belastung, der auf Dauer niemand ohne geeignete Unterstützung und Entlastung standhalten kann. Sich Hilfe zu suchen ist deshalb kein Zeichen von Versagen, sondern auch im Interesse des Kranken eine vernünftige Entscheidung.

Eine Hotline für alle Fragen

Ein erster Anlaufpunkt für pflegende Angehörige können spezielle Beratungsstellen sein, wie sie beispielsweise die Alzheimer-Gesellschaften anbieten. Dort informieren Fachleute über die Erkrankung, beantworten rechtliche und finanzielle Fragen und empfehlen Unterstützungsangebote. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft erreichen Sie über das Alzheimer-Telefon: Die bundesweit einheitliche Hotline 01803-17 10 17 ist montags bis donnerstags von 9:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 9:00 bis 15:00 Uhr besetzt.

Für Familienmitglieder und Freunde, die sich selbst nicht in der Situation befinden, ist die körperliche und seelische Belastung einer häuslichen Pflege oft schwer nachzuvollziehen. In speziellen Angehörigengruppen finden Sie andere Betroffene, die ebenfalls ein Familienmitglied pflegen. (Lesen Sie mehr hierzu im dritten Teil unseres Montasspecials)

Hilfe suchen und annehmen

Bedenken Sie auch immer: Sie müssen nicht alle pflegerischen Aufgaben alleine bewältigen. Ambulante Pflegedienste können für die Grundpflege des Patienten, für die hauswirtschaftliche Versorgung, aber auch für Beschäftigung und Beaufsichtigung in Anspruch genommen werden. Einzelne Aufgaben können auch von Sozialstationen, Hauspflegevereinen und Nachbarschaftshilfen übernommen werden. An einigen Orten gibt es bereits sogenannte Helferinnenkreise, die geschulte ehrenamtliche Helferinnen gegen eine Aufwandsentschädigung zur Entlastung in die Haushalte der betroffenen Familien schicken.

Nehmen Sie sich regelmäßig eine Auszeit, um wieder neue Kraft zu schöpfen. In Betreuungsgruppen oder Tagespflegeeinrichtungen werden Demenzkranke für einen Nachmittag oder tageweise betreut. Manche Pflegeheime bieten die Möglichkeit, Demenzpatienten vorübergehend für einige Wochen aufzunehmen. Davon können Angehörige Gebrauch machen, wenn sie verreisen möchten oder selbst krank sind.

Weitere Informationen:

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft bietet neben einer Beratungshotline auch ein umfangreiches Internetangebot für Angehörige und Betroffene unter der Adresse www.deutsche-alzheimer.de.

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letzte Änderung 29. August 2016, 14:53 Uhr

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Stand: 22-Nov-2017, 01:37 PM
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