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BERLIN (MedCon) - Die Hauptursache für die Alzheimer-Demenz sind die Anhäufungen des Beta-Amyloid-Proteins im Gehirn, die schädlichen Alzheimer-Plaques. Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut in Dresden ist es nun Anfang dieses Jahres gelungen, das Enzym ß-Sekretase zu hemmen, das mit für die Entstehung der Alzheimer-Plaques aus dem Beta-Amyloid-Protein verantwortlich ist.
Mithilfe eines Membranankers fixierten sie einen Wirkstoff, der die ß-Sekretase hemmt, in der Zellmembran und konnten so seine Wirksamkeit enorm steigern. Der neuartige ß-Sekretase-Hemmer hängt sich direkt an floßartig umher schwimmende Untereinteilungen der Zellmembran und wird so genau an den Ort in der Zelle gebracht, an dem die ß-Sekretasen zum Ausbrechen der Alzheimer-Krankheit beitragen.
Neben medikamentösen Behandlungsansätzen haben sich in jüngster Vergangenheit zunehmend auch Sport und computerbasiertes Gehirntraining als wirksam gegen Alzheimer-Demenz erwiesen. Regelmäßige sportliche Aktivität senkt das Risiko für die Entwicklung einer Alzheimer-Demenz, lautet das klare Fazit unter Neurologen Sie gehen davon aus, dass sportliche Aktivität die Bildung sogenannter neurotropher Faktoren erhöht. Dabei handelt es sich um Stoffe, die das Wachstum von Nerven fördern. Weiter könnte Sport auch bei einer schon bestehenden Alzheimer-Demenz helfen. Dies ist bisher allerdings nur in Tierstudien gezeigt worden.
Erfahren Sie, was heute in der Therapie der Alzheimer-Demenz schon möglich ist.
letzte Änderung 09. Mai 2012, 14:23 Uhr
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Stand: 17-May-2012, 04:10 AM
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