Mehr Zeit für den Menschen

Frankfurt am Main, 06.11.2009

Pflegeeinrichtungen können zur Unterstützung dementiell erkrankter oder geistig behinderter Menschen zusätzliche Betreuungskräfte einstellen / TÜV Rheinland Akademie vermittelt und qualifiziert bundesweit „Pflegehelfer in der Altenpflege“ und „Betreuungskräfte“ / Geförderte Kurse der TÜV Rheinland Akademie ab November 2009 bundesweit

Betreuungsassistenten und Pflegehelfer haben mehr Zeit für die persönlichen Belange der Patienten.
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Foto: Quelle TÜV Rheinland Akademie

Köln/Berlin. Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal wird im Gesundheitswesen in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Schon jetzt sind viele Einrichtungen händeringend auf der Suche nach Fachpersonal. Angesichts der Personalknappheit und der zunehmenden Komplexität der Arbeitsprozesse haben examinierte Pflegekräfte in Altenpflegeeinrichtungen neben der nötigen Grundversorgung wie Körper- und Wundpflege, Ernährung, Medikation und Dokumentation der Pflegeleistungen kaum die Möglichkeit, auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner einzugehen. Doch vor allem geistig und psychisch erkrankte Bewohner benötigen im Alltag besondere Hilfestellungen und Zuwendungen. Um diese Situation zu verbessern fördert die Richtlinie nach § 87b SGB XI seit etwa einem Jahr die Einstellung zusätzlicher Betreuungskräfte zur persönlichen Unterstützung und Freizeitgestaltung dementiell erkrankter oder geistig behinderter Menschen.

Für Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser auf der Suche nach qualifizierten Hilfskräften ist die TÜV Rheinland Akademie ein zentraler Ansprechpartner. Denn die Akademien bilden bundesweit Arbeitssuchende oder Quereinsteiger zum "Pflegehelfer in der Altenpflege" und zur "Betreuungskraft" aus und vermitteln diese an interessierte Einrichtungen. Die 680 bzw. 200 Unterrichtsstunden umfassenden modularen Weiterbildungen sind über Bildungsgutschein förderfähig und werden ab November 2009 bundesweit angeboten. Aufgrund der guten fachlichen Qualifikation sind die Vermittlungsquoten der TÜV Absolventen sehr hoch. Weitere Informationen unter der kostenfreien Rufnummer 0800-8484006 bzw. im Internet unter www.tuv.com/de/deutschland/pk/weiterbildung/gesundheitswesen_soziales_wellness/gesundheitswesen_soziales_wellness.html.

Sowohl Pflegehelfer in der Altenpflege als auch Betreuungskräfte kümmern sich hauptsächlich um die Alltags- und Freizeitgestaltung von behinderten oder an Demenz erkrankten Patienten in ambulanten oder stationären Einrichtungen. Dabei arbeiten sie eng mit den examinierten Pflegefachkräften zusammen.

Pflegehelfer in der Altenpflege

Die 680 Unterrichtsstunden umfassende Qualifizierung der TÜV Rheinland Akademie zum "Pflegehelfer in der Altenpflege" schult die Teilnehmer in Grundlagen der Alten- und Krankenpflege, in der häuslichen Pflege sowie in der gerontopsychiatrischen Pflege. Zu den Kursinhalten gehören neben Aspekten der Pflegehilfe auch Möglichkeiten der Beschäftigung, Mobilisierung und Freizeitgestaltung sowie die Palliativbegleitung. Die Qualifizierung wird in Dresden, Dortmund, Bielefeld, Gelsenkirchen, Koblenz, Neuwied, Lauchhammer, Offenbach, Stuttgart, Lübbenau, Traunstein, München, Köln und Riesa angeboten

Betreuungskraft

Im Rahmen der 200 Unterrichtsstunden umfassenden Qualifizierung zur "Betreuungskraft" erlangen die Teilnehmer Grundkenntnisse in der gerontopsychiatrischen Pflege sowie in der Kommunikation, Interaktion und Freizeitgestaltung mit dementiell erkrankten Patienten. Daneben werden auch entsprechende Kenntnisse in der Ersten Hilfe, Hauswirtschaft und Ernährung aufgebaut. Die Absolventen sind in der Lage, im besonderen Maße auf Demenzkranke einzugehen, sie zu aktivieren und zu motivieren. Die Kurse in Dresden, Dortmund, Gelsenkirchen, Koblenz, Neuwied, Lübbenau, Krefeld, Offenbach, Stuttgart, München, Traunstein und Riesa statt.

"Insgesamt haben wir in Deutschland eine hinreichende Qualität bei den Pflegeheimen", kommentierte K.-Dieter Voß, Vorstand beim GKV-Spitzenverband. Dass der MDK mit den neuen Pflegenoten bereits in den ersten Wochen die mangelhafte Qualität in zwölf Pflegeheimen habe aufdecken können, zeige, "dass es gut und richtig war, mit den Pflegenoten konsequent auf Transparenz zu setzen". Da, wo es notwendig sei, würden die Transparenzkriterien weiter verbessert, sagte Voß.

Übersicht Kurstermine:

Dresden 11/2009
Neuwied 11/2009
Krefeld 11/2009 (laufender Einstieg möglich)
Bonn 11/2009 (laufender Einstieg möglich)
Gelsenkirchen 11/2009 (laufender Einstieg möglich)
Bielefeld 12/2009 (laufender Einstieg möglich)
Berlin 12/2009 (laufender Einstieg möglich)
Dortmund 12/2009 (laufender Einstieg möglich)
Köln 01/2010
Lübbenau 02/2010
Neuwied 02/2010
München 02/2010
Lauchhammer 03/2010
Stuttgart 03/2010
Riesa 04/2010
Traunstein 04/2010

Quelle: TÜV Rheinland Akademie

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