Alzheimer-Impfung - zweiter Versuch

Frankfurt am Main, 23.10.2006

Von Thomas Müller

Es gehört schon viel Mut dazu, jetzt eine neue Impfstudie mit Alzheimer-Patienten zu starten – schließlich endete die erste große Impfstudie in einem Disaster: 17 von 300 Geimpften bekamen eine aseptische Meningoenzephalitis, drei starben sogar an den Folgen der Behandlung.

Aber jene Studie war nicht ausschließlich ein Disaster, denn die therapeutische Impfung konnte tatsächlich einigen der Alzheimer-Kranken helfen. So wurde die Progression der Erkrankung bei Patienten, die nach der Impfung Antikörper gebildet hatten, bislang offenbar gestoppt. Und genau dies macht den Forschern Hoffnung, die Beta-Amyloid-Impfung in einem neuen Anlauf doch noch zu einer wirkungsvollen Therapie zu entwickeln – und zwar ohne tödliche Nebenwirkungen.

Sollte dies gelingen, hätte man erstmals seit langem wieder eine neue Therapie gegen Alzheimer - und vielleicht sogar eine Präventions-Methode. Denn läßt sich tatsächlich der Krankheitsverlauf stoppen, dann könnte man auch Menschen mit leichten kognitiven Defiziten impfen, bevor sie alzheimer-krank werden. Solche Hoffnungen rechtfertigen in der Tat einen neuen Impfversuch.

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