Angst vor Stigma und Verleugnung verzögert Alzheimer-Diagnose

Frankfurt am Main, 07.05.2006

KÖLN (MedCon) - Eine frühe Diagnose und anschließende Therapie kann einen Morbus Alzheimer zwar nicht heilen, aber hinauszögern und so für Betroffene wie Betreuer das Leben angenehmer machen. Dennoch werden Alzheimer-Betroffene oft viel zu spät dem Arzt vorgestellt, beklagte kürzlich die Alzheimer's Foundation of America. Diagnose und Behandlung seien essenziell, es stünden durchaus Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.

Die Stiftung hatte eine Umfrage in der Öffentlichkeit und unter pflegenden Angehörigen von Betroffenen gestartet und dabei herausgefunden, dass durchschnittlich meist sechs Jahre nach den ersten Anzeichen vergehen, bis die Diagnose gestellt wird. Hauptgründe für das Nicht-zum-Arzt-Gehen sind Scham, Verleugnung und die Angst vor dem Demenz-Stigma.

Dabei leiden in den USA mehr als fünf Millionen Menschen an der Alzheimer Erkrankung - Tendenz dort wie auch in Europa: steigend. Eric Hall, Vorsitzender der Alzheimer's Foundation betonte, welcher Schaden durch einen zu spät diagnostizierten Morbus Alzheimer entsteht: "Jede Verzögerung in der Diagnose ist ein unnötiger Rückschlag um Jahre für die Betroffenen, aber vor allem für die Betreuer."

Quelle: Alzheimer's Foundation of America, 21.3.06

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Stand: 18-Jan-2018, 12:41 PM
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