Alzheimer-Früherkennung: "Schau mir in die Augen..."

Frankfurt am Main, 07.05.2006

BAIERBRUNN (MedCon) - Eine neue Möglichkeit, die Alzheimer-Demenz frühzeitig zu erkennen, haben amerikanische Forscher um Prof. Lee Goldstein an der Harvard Medical School (USA) gefunden, berichtete kürzlich das Kundenmagazin "Apotheken Umschau".

Sie konnten in der Augenlinse von Betroffenen Amyloid-Beta-Moleküle nachweisen, eine Eiweißverbindung, die für die Alzheimer-Erkrankung typisch ist und massenweise im Gehirn auftritt. Dort ist sie aber erst spät nachweisbar. Über ein spezielles Testverfahren können die Wissenschaftler die Substanz nun viel früher im Auge nachweisen.

Die neue Untersuchungsmethode setzt sich aus zwei Elementen zusammen: einem Lasertest, der sich bereits in der klinischen Erprobung befindet, und einer so genannten Fluoreszenzmessung. Sie wird zur Zeit erst noch an Tieren getestet. Das neue Verfahren weckt große Erwartungen bei Medizinern wie Betroffenen bzw. ihren Angehörigen. Denn bis heute besteht keine Möglichkeit, die Krankheit frühzeitig zu erkennen, um sie eventuell rechtzeitig an einer Verschlimmerung zu hindern.

Quelle: Apotheken Umschau, 1/2006 B

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