Memantine bremst Alzheimer-Demenz auch längerfristig

Daten zur Behandlung über ein Jahr ausgewertet / Klinischer Gesamteindruck bleibt in dieser Zeit stabil

Frankfurt am Main, 21.11.2005

WIESBADEN (sko/mal). Bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz kann die Krankheitsprogression auch längerfristig mit dem NMDA-Rezeptor-Antagonisten Memantine gebremst werden. Das belegt jetzt eine Placebo-kontrollierte Studie mit 175 Patienten, bei denen ein Jahr lang Daten erhoben wurden.

Im Gehirn von Patienten mit Alzheimer-Demenz kommt es zu einer Überaktivität des Neurotransmitters Glutamat. Wird diese übermäßige Aktivität durch Memantine früh unterbunden, kann das Fortschreiten der Demenz verzögert werden. Inzwischen liegen Daten zur Behandlung mit Memantine über 52 Wochen vor. Professor Hans Förstl, Direktor der Psychiatrischen Klinik der TU München, hat sie beim Neurologenkongreß in Wiesbaden präsentiert.

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Stand: 17-May-2012, 04:13 AM
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