Bewegung kann Alzheimer-Patienten helfen

Frankfurt am Main, 10.08.2005

BONN (MedCon) – Alzheimer-Patienten mit Wahnvorstellungen oder innerer Unruhe kann ein Beschäftigungsprogramm helfen. Die Betroffenen sollten eine leichte Aufgabe erhalten, die ihnen das Gefühl vermittelt, etwas Sinnvolles zu tun, empfahl jetzt die Deutsche Seniorenliga in Bonn.

Körperliche Bewegung, gemeinsame Spaziergänge und vertraute Musik sorgten ebenfalls für Ablenkung und Entspannung. In der Regel mache es dagegen keinen Sinn zu versuchen, dem Patienten seine Wahnvorstellungen oder Sinnestäuschungen auszureden.

Zu den Aufgaben, die Angehörige erledigen müssen, wenn die Diagnose Altersdemenz feststeht, gehört unter anderem, den Patienten über seine Krankheit aufzuklären und ihn zu bitten, Vorsorge für die Zukunft zu treffen. So sollten die Vermögensverhältnisse geklärt und ein Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung gestellt werden. Auch sollten möglichst ein Testament, eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung verfasst werden.

Die Seniorenliga hat zum Thema den neuen Angehörigen-Ratgeber „Pflege von Alzheimer-Patienten“ herausgegeben. Er ist kostenlos erhältlich bei der Deutschen Seniorenliga, Gotenstraße 164, 53175 Bonn (Internet: www.dsl-alzheimer.de).

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Stand: 20-Nov-2017, 10:28 AM
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