Bei Alzheimer: Redensarten meiden

Frankfurt am Main, 12.05.2004

KÖLN (MedCon) - Redensarten gehören in der deutschen Sprache im besten Sinne des Wortes zum "guten Ton", zeigt sich doch dadurch oft erst der Esprit eines Menschen. Im Gespräch mit Alzheimer-Kranken allerdings ist dieser Wortwitz fehl am Platz, betont das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber in seiner neuesten Ausgabe.

Betreuer von Demenz-Patienten sollten folglich besser auf Redensarten verzichten, denn Menschen, die an dieser Alterserkrankung leiden, verstehen Gesprochenes immer wörtlich und können übertragene Bedeutungen nicht (mehr) herausfiltern.

Beispiel: Einen begnadeten Gärtner etwa als jemanden mit "grünem Daumen" zu charakterisieren, wird ein Alzheimer-Kranker nicht verstehen. Er wird sich einen grün gefärbten Daumen vorstellen und nicht die Assoziation zum Gärtnern bilden. Dieses Phänomen haben italienische Wissenschaftler übrigens schon bei Erkrankten im Anfangsstadium einer Demenz nachweisen können.

Quelle: Senioren Ratgeber 5/2004

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