Wir haben zunehmende Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Gangunsicherheit einen veränderten Gang und Danebengreifen festgestellt. Wir haben es dann beim Neurolgen und mittels danach Untersuchung Magnetresonanzuntersuchung abklären lassen.
Die größten Probleme sind das ständige Schlafbedürfnis am Tag. Mein Vater braucht ständig Anregung von außen, Ängste sind durch sehr gute Betreuung und Aufklärung bei uns nicht vorhanden. Es schmerzt aber zusehen zu müssen, wie mein Vater mit größter Verzweiflung und im vollsten Bewusstsein gegen seine zunehmenden Defizite ankämpft.
Gegen Probleme und Ängste hat am meisten die gute Betreuung und Aufklärung geholfen, dann die Außenunterstützung durch Ergotherapie.
Ergotherapie (Gedächtnistraining, Körperübungen), Antidementiva, Soziale Integration, Einbeziehen in das tägliche Alltagsgeschehen, tägliche ausgiebige Spaziergänge, Musik, Üben von früher gut beherrschten Tätigkeiten.
Mein Vater öffnet sich viel mehr. Er äußert Unwohlsein, Schmerzen, Freude, Trauer und ist viel menschlicher geworden. Dies ist trotz des Krankheitsbildes eine Bereicherung für uns.
Dann auch die großen Erfolge des Antidementivums (frappanter Unterschied zu vorher!). Hilfreich für uns ist die Rundum-Betreuung seitens der Neurologin. Der Ergotherapeut ist hervorragend und vor allem sehr menschlich!
Autor: C.B.
letzte Änderung 09. Mai 2012, 14:23 Uhr
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Stand: 17-May-2012, 04:37 AM
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