Wird die Diagnose „Demenz“ oder „Alzheimer“ gestellt, ist es wichtig, nicht in Resignation und therapeutischen Nihilismus zu verfallen. Bei Patienten mit einer beginnenden Demenz gilt es durch therapeutische Maßnahmen eine Verbesserung oder zumindest Stabilisierung der geistigen Leistungsfähigkeit zu erzielen. Bei fortgeschrittener Demenz steht der Erhalt der Alltagskompetenz des Patienten und eine Verzögerung der Pflegebedürftigkeit bzw. Heimeinweisung im Vordergrund der Therapie.
Für eine erfolgreiche Behandlung des Demenzpatienten ist nach der Diagnosestellung ein umfassendes therapeutisches Gesamtkonzept bestehend aus medikamentösen und nicht-medikamentösen Maßnahmen notwendig.
Die Erfahrung im Umgang mit dementen Menschen und ihren Familien lässt häufig erkennen, dass die Kommunikation mit den Angehörigen erschwert oder gestört ist. Geduld und Verständnis für die Kranken aufzubringen, wird um so schwerer, je stärker sich Persönlichkeitsveränderungen bei ihnen entwickeln. Es ist wichtig, die Krankheit und damit auch den Patienten zu verstehen. Der Krankheit angepasste Verhaltensweise von Pflegenden im täglichen Umgang können allen Beteiligten helfen.
letzte Änderung 16. Februar 2012, 20:33 Uhr
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Stand: 22-Feb-2012, 09:28 PM
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