Hilfe aus dem Internet – alzheimerinfo.de

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We Care. Wir forschen für Ihre Gesundheit.

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Vitalii Gubin – Fotolia.com

KÖLN – Die Familie managen, den Haushalt schmeißen, den Großvater versorgen – das kann zeitraubend und nervenaufreibend sein. Da fällt es pflegenden Angehörigen schon mal schwer, noch die Zeit oder Lust aufzubringen, regelmäßig die Treffen einer Selbsthilfegruppe aufzusuchen. Wenn es Ihnen ähnlich ergeht, gibt es auch Alternativen.

Alles, was Sie dazu brauchen, ist ein Computer mit Internetanschluss. Eventuell hat auch jemand in der Familie oder im Freundeskreis einen Internetzugang? Im “World Wide Web” finden sich zahlreiche Möglichkeiten, Rat und Hilfe zu finden – und dies, wann immer Sie mal ein paar Minuten erübrigen können.

Achten Sie bei der Hilfesuche im Internet immer auf die Qualität der Ratgeberseiten.

Ein guter Hinweis auf hochwertige Informationen und Hilfestellungen sind die Zertifizierungen afgis und HONcode. Sie werden von den Organisationen „aktionsforum gesundheitsinformationssystem e.V.“ und „Health on the Net Foundation“ verliehen, die sich der Förderung der Qualität von Gesundheitsinformationen im Internet verschrieben haben.

Online-Diskussionsforen mit Expertenrat

Den Austausch mit anderen Betroffenen – ähnlich wie in einer Gesprächsgruppe – ermöglichen Internetforen. Dort können Sie Fragen stellen, diskutieren oder auch anderen Forumsbenutzern mit eigenen Erfahrungen weiterhelfen. Einige Angehörigen-Foren werden zusätzlich noch von Experten betreut, die speziell medizinische Fragen sehr professionell beantworten können. Auf http://www.alzheimerinfo.de/meta/forum/index.html steht Ihnen Dr. Eike Spruth von der Klinik für Neurologie der Charité Berlin zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Erfahrungsberichte – Selber schreiben oder lesen

Das Gefühl, nicht allein mit dem “Problem” zu sein, kann vor allem emotional große Erleichterung bringen. Oft hilft es hier, zu erfahren, wie andere Menschen in der gleichen Lage mit der Erkrankung umgegangen sind. Auf www.alzheimerinfo.de können Sie die Erfahrungsberichte anderer pflegender Angehöriger lesen. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, auch selbst einen Bericht beizusteuern – machen Sie Ihrem Kummer durch das Aufschreiben des Erlebten Luft.

Alzheimer-Telefon

Sie möchten doch gerne einmal mit jemandem reden, weil Ihnen die eine oder andere Frage auf der Seele brennt, möglichst ganz anonym und unkompliziert? Die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft hat hierfür das Alzheimer-Telefon eingerichtet:

Unter der Telefonnummer 01803-17 10 17 finden Angehörige und Betroffene Antworten auf ihre Fragen zu Demenz und Alzheimer. Beratungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr und Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr.

Persönliche Beratung

Zudem gibt es in fast allen größeren Gemeinden verschiedene Alzheimer-Vereinigungen und -gruppen, die auch persönliche Beratungstermine anbieten. Adressen und Kontaktdaten finden Sie nach Postleitzahlen geordnet unter www.alzheimerforum.de.

Quelle: MedCon

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