Neue Wohnformen für alte Menschen – alzheimerinfo.de

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Möglichst lange in den eigenen vier Wänden und im gewohnten Umfeld zu leben, ist der Wunsch vieler pflegebedürftiger Menschen. Deshalb fördert das PNG auch Wohnformen zwischen der ambulanten und stationären Betreuung.

Auch bislang hat die Pflegeversicherung Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes mit bis zu 2557 Euro gefördert. Hierzu zählt zum Beispiel die Beschaffung notwendiger technischer Hilfen im Haushalt wie der Einbau eines Lifts. Mit dem neuen Gesetz wird dieser Betrag nun ohne Überprüfung der Einkommensverhältnisse gewährt.

Maximal 10.000 Euro Förderung pro Wohngruppe

Um das Zusammenleben mit Anderen in kleinen Gruppen zu fördern, kann der Zuschuss für die altergerechte oder barrierearme Umgestaltung der gemeinsamen Wohnung nun bis zu viermal beantragt werden und damit bis zu 10.228 Euro betragen, wenn mehrere Pflegebedürftige zusammen wohnen. Unter bestimmten Umständen gibt es je Bewohner sogar 200 Euro monatlich zusätzlich, um dem höheren Organisationsaufwand für eine solche Wohngemeinschaft gerecht zu werden. Damit können die Bewohner beispielsweise eine Person finanzieren, die sich um pflegerische oder organisatorische Abläufe kümmert.

30 Millionen Euro Fördersumme insgesamt

Insgesamt stellt die Pflegeversicherung für die Förderung neuer Wohnformen eine Summe von 30 Millionen Euro zur Verfügung. Geht man pro Wohngemeinschaft von durchschnittlich vier Pflegebedürftigen aus, so könnten mit den Mitteln etwa 12.000 Patienten mit Demenz oder 3.000 neu entstehende Wohngemeinschaften von der Förderung profitieren.

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