CT, MRT und Co. – Der Blick ins Gehirn – alzheimerinfo.de

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Bildgebende Untersuchungen dienen in der Demenzdiagnostik weniger dem Aufdecken der Erkrankung, sondern dazu, behandelbare Ursachen einer Demenz zu finden und verschiedene Demenzformen voneinander zu unterscheiden. Die am häufigsten eingesetzten Verfahren sind die Computer-Tomographie (CT) und die Magnetresonanz-Tomographie (MRT).

Bei einer Computer-Tomographie des Gehirns werden aus vielen verschiedenen Richtungen Röntgenaufnahmen des Gehirns angefertigt. Aus diesen unterschiedlichen Aufnahmen wird dann am Computer ein dreidimensionales Bild des Gehirns erstellt. Im Unterschied zur CT arbeitet die Magnetresonanztomographie – auch Kernspin-Tomographie genannt – nicht mit Röntgenstrahlung, sondern mit Magnetfeldern. Sie erzeugt Schnittbilder des Gehirns und macht so Strukturen und Gewebe im Hirn sichtbar.

Behandelbare Ursachen finden

Auf den CT- oder MRT-Aufnahmen kann der Arzt erkennen, ob behandelbare Ursachen für die Demenz vorliegen, zum Beispiel Tumore, verletzungsbedingte Hämatome (Blutansammlungen), die auf das Gehirn drücken, Schädigungen des Gehirns (Enzephalopathien) oder auch eine Hirnwasserabflussstörung (“Wasserkopf”).

Daneben ermöglichen die Aufnahmen, Alzheimer-Erkrankungen von vaskulären Demenzen und anderen Demenzformen zu unterscheiden. Dies kann für die Therapie von großer Bedeutung sein. Lesen Sie hierzu auch das Monatsspecial im Dezember: “Demenz ist nicht gleich Demenz”.

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