Geistige Reserven fürs Alter anlegen – alzheimerinfo.de

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Experten unterscheiden zwischen „flüssiger“ und „kristallisierter“ Intelligenz und letztere gilt es beim Älterwerden zu nutzen. Denn im Alter geht die sogenannte „flüssige Intelligenz“ zurück, also die Fähigkeit, Informationen schnell und effizient zu verarbeiten und neu zu speichern.

Dagegen ist die „kristallisierte Intelligenz“, die alle Fähigkeiten umfasst, die auf Wissen und Erfahrung beruhen, auch im Alter noch lange stabil. Das bedeutet: Junge Menschen können zwar in der Regel größere Mengen von Wissen schneller verarbeiten. Aber: Alte Menschen sind sehr gut in der Lage, auf der Basis ihres angesammelten, großen Wissens und ihrer Erfahrung Dinge zu beurteilen, abzuwägen und zu entscheiden.

„Alt ist, wer aufhört zu lernen!“

Das menschliche Gehirn gehört zu den wenigen Dingen, die sich durch intensiven Gebrauch nicht abnutzen, wohl aber dadurch, dass sie nicht gebraucht werden. Deshalb führt geistige (und auch körperliche) Aktivität in jungen und mittleren Jahren zum Aufbau einer „Reserve“ gegen das Nachlassen alters- und krankheitsbedingter Fähigkeiten. Sie ist somit ein Schlüssel zu geistiger Regsamkeit bis hinein ins hohe Alter.

Einer, der als Schauspieler über das Verhältnis von Körper und Geist sehr viel wusste, war der Schauspieler Heinz Benennt, der bis weit über 80 auf der Bühne stand und kürzlich im Alter von 90 Jahren verstarb. Er brachte es in einem Interview auf den Punkt: „Alt ist, wer aufhört zu lernen!“

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