Eine Hilfe im Alltag – alzheimerinfo.de

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Alltägliche Fähigkeiten, die für gesunde Menschen ganz selbstverständlich sind, wie sich selbst zu waschen oder anzuziehen, gehen bei Patienten mit Alzheimer-Demenz zunehmend verloren.

Verlust an Unabhängigkeit

Für die Betroffenen, die dadurch viel von ihrer Unabhängigkeit verlieren, kann dies eine schwere Belastung sein, ebenso wie für die Angehörigen, die die verlorengegangenen Fähigkeiten übernehmen müssen. Deshalb ist in der Therapie der Krankheit der längere Erhalt der Alltagskompetenz von entscheidender Bedeutung.

Auf dem Alzheimer-Kongress ICAD 2009 in Wien wurden Studienergebnisse präsentiert, die zeigen, dass eine medikamentöse Therapie mit zugelassenen Antidementiva die alltagspraktischen Fähigkeiten von Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz verbessern und stabilisieren kann.

Länger mehr selbst können …

Über 2400 Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz in häuslicher Umgebung wurden in einer klinischen Untersuchung über mindestens 24 Wochen mit dem Wirkstoff Memantine behandelt. Die Wissenschaftler berichteten, dass über den Behandlungszeitraum eine Stabilisierung der geistigen und alltagpraktischen Fähigkeiten beobachtet wurde. Dies umfasste auch grundlegende und komplexe Alltagsktivitäten wie die eigene Körperpflege (Rasieren, Kämmen, Kleidung anziehen) und Fernsehsendungen verfolgen oder Besorgungen erledigen.

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