Die gemeinsame Mahlzeit – alzheimerinfo.de

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Demenzkranke können von der Situation am Essenstisch leicht überfordert sein. Es ist deshalb wichtig, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, die dem Kranken hilft, sich wohl zu fühlen und den Überblick zu behalten.

  • Gemeinsame Mahlzeiten helfen dem Patienten, sich von seinen Tischnachbarn das richtige Vorgehen abzuschauen.
  • Der Tisch sollte hübsch gedeckt sein, aber nicht überladen.
  • Achten Sie auf hilfreiche Farbunterschiede: etwa dunkles Geschirr auf weißer Tischdecke.
  • Vergisst der Patient während der Mahlzeit, was er eigentlich tun soll, hilft eine diskrete Erinnerung: “Deine Suppe riecht aber lecker”.
  • Oder prosten Sie dem Kranken mit dem eigenen Glas zu, wenn er trinken soll.
  • Zwang und eine gereizte Stimmung am Tisch verschlimmern eine ablehnende Haltung des Kranken dagegen.

Kleckern erlaubt!

Was die “Tischmanieren” angeht, gilt es, sich in Nachsicht zu üben. Mit den Fingern essen und Kleckern sollten erlaubt sein. So kann der Patient möglichst lange selbstständig essen, das stärkt das Selbstwertgefühl.

Demenzkranke, die nicht lange genug still sitzen können, um an der gesamten Mahlzeit teilzunehmen, profitieren häufig von “Fingerfood”. Kleine Häppchen – ein Stück Obst, ein belegte Brotschnitte – sollten dann auch außerhalb der Mahlzeiten immer wieder zum Naschen angeboten werden.

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