Patienten profitieren von frühzeitiger Therapie – alzheimerinfo.de

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NÜRNBERG (BIERMANN) – Ausreichende körperliche Aktivität und bestimmte Aspekte der Ernährung können neuen Studien zufolge viel für die Prävention einer nachlassenden Gehirnleistung im Alter tun. Wenn sich mit zunehmendem Alter dennoch vermehrt Symptome wie Gedächtnislücken oder andere kognitive Probleme zeigen, gilt es frühzeitig zum Arzt zu gehen, um eine beginnende Demenz zu erkennen und schnell zu behandeln.

Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Nürnberg betonte Prof. Harald Hampel von der Universität München, dass moderne bildgebende Verfahren für die Früherkennung von Demenzerkrankungen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Sie helfen beim Auftreten von Gedächtnisproblemen entweder eine Demenz auszuschließen und andere Ursachen zu finden oder den Verdacht auf Demenz zu bestätigen.

Frühe Behandlung erhöht die Effektivität

Werden Demenzerkrankungen frühzeitig erkannt und wird schnell mit der Behandlung begonnen, können die heute zur Verfügung stehenden Medikamente – Antidementiva wie zum Beispiel Memantine – besonders effektiv wirken.

Eine ganze Reihe von Studien zeigt, dass Personen mit moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz bei medikamentöser Behandlung ihre Alltagskompetenz deutlich länger behalten als unbehandelt, dazu gehören im einzelnen die Kognition und Kommunikation, das soziale Verhalten und die alltagspraktischen Fähigkeiten.

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