Demenz- und Alzheimerkranke sollen zukünftig mehr Hilfe erhalten – alzheimerinfo.de

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In Sachen Pflegereform verständigten sich SPD und Union darauf, den Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung zum Juli 2008 um 0,25 Prozentpunkte zu erhöhen. Der Beitragsatz wird demnach künftig bei 1,95 Prozent des Bruttolohns liegen, Kinderlose zahlen (wie bisher) einen Aufschlag von 0,25 Prozentpunkten.

Demenz- und Alzheimerkranke sollen durch die Zusatzeinnahmen mehr Hilfe als bisher oder sogar erstmals Leistungen bekommen. Für die seit zwölf Jahren gleich gebliebenen Hilfen ambulanter Pflegedienste soll mehr Geld gezahlt werden, ebenso für die Betreuung schwerer und schwerster Pflegefälle in Heimen. Außerdem soll es einen Rechtsanspruch auf eine Pflegezeit für Angehörige von bis zu sechs Monaten geben – laut Beck in allen Unternehmen außer in Kleinbetrieben mit weniger als zehn Beschäftigten.

Auszug aus Spiegel online, 19.6.2007

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,489306,00.html

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