Schlafdauer ist entscheidend für Hirnleistung – alzheimerinfo.de

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Frankfurt am Main, 20.07.2011

Nacht für Nacht, während wir „im Land der Träume weilen“, verarbeitet und speichert unser Gehirn wichtige Gedächtnisinhalte. Ein erholsamer Schlaf ist daher eine wesentliche Quelle für unsere geistige Leistungsfähigkeit. Einen entscheidenden Einfluss scheint hierbei auch die Schlafdauer zu haben: sowohl zu viel als auch zu wenig Schlaf kann sich nachteilig auf die kognitive Funktion auswirken, so das Ergebnis einer groß angelegten Studie des University College London.

Zu Beginn der Studie wurden die 1459 teilnehmenden Frauen und 3972 Männer anhand ihrer durchschnittlichen nächtlichen Schlafdauer (5 Stunden oder weniger, 6 Stunden, 7 Stunden, 8 Stunden, 9 Stunden oder mehr) in fünf Gruppen aufgeteilt.

Mit Hilfe verschiedener kognitiver Testverfahren untersuchten die Wissenschafter regelmäßig über einen Zeitraum von über fünf Jahren die Gedächtnisleistung und ermittelten zugleich, ob sich die durchschnittliche nächtliche Schlafdauer verändert hatte.

Das Ergebnis: Die besten Testergebnisse erzielten Frauen, die etwa sieben Stunden pro Nacht schliefen und Männer, deren Schlafdauer bei sechs bis acht Stunden lag. Sowohl eine Abnahme als auch eine Zunahme der Schlafdauer zeigte ungünstige Effekte auf die Gedächtnisleistung.

Quellen:Sleep. 2011 May 1; 34(5): 565-73

MMW-Fortschr.Med. Nr. 19 / 2011 (153. Jg.)

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