Meine Mutter war immer für uns da, wenn wir sie brauchten. Jetzt sind wir da! – alzheimerinfo.de

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Bei meiner Mutter fing es ganz langsam an, schleichend mit Vergessen, Verlegen, teilweise Agressionen und Diebstahlsbeschuldigungen. Diese Anfangszeit war sehr schlimm!

Vor 6 Jahren wurde dann Alzheimer diagnostiziert und eine medikamentöse Behandlung begonnen. Seither ist sie wieder ruhiger und zugängiger. Ich muss nur darauf achten, dass ich ruhig bin, denn sonst wird sie sofort unruhig. Manchmal will sie heim, obwohl sie zuhause ist. Manchmal wartet sie auf meinen Vater, obwohl der vor 7 Jahren verstorben ist. Sie wird wieder wie ein Kind, ist aber mittlerweile durch die Medikamente pflegeleicht.

Wenn sie nicht zum Arzt fahren will, verspreche ich ihr, dass wir danach Schnitzel essen gehen. Das funktioniert toll. Beim Duschen habe ich meine Tochter zur Hilfe, die übrigens auch sehr gut mit der veränderten Oma zurecht kommt. Auch mein Sohn und mein Freund betreuen meine Mutter und kümmern sich um Essen und Medikamenteneinnahme. Wir sind also vier Vertrauenspersonen für Mama und sprechen uns immer ab und somit läuft alles super. Solange sie sich wohlfühlt und zufrieden ist, bleibt sie auch zu Hause. Sie war auch immer für uns da, wenn wir sie brauchten!

Autor: E. S.

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