Diagnose – alzheimerinfo.de

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Auch heute noch wird eine Demenz häufig erst im mittleren Stadium diagnostiziert, da erst dann die Symptome so deutlich und der Leidensdruck beim Patienten oder auch den Angehörigen so groß ist, dass ein Arzt aufgesucht wird.

Frühzeitig erkennen

Dabei wäre es wichtig, so früh wie möglich eine genaue Diagnose zu stellen, weil dadurch:

  • sekundäre Demenzformen geheilt werden können, z.B. Demenzen, die durch Depression, Medikamente, Schilddrüsenerkrankungen oder Vitamin-Unterversorgung bedingt sind.
  • frühzeitig therapeutische Möglichkeiten in Anspruch genommen werden können, die Alltagskompetenz länger erhalten bleibt und die Lebensqualität verbessert werden kann.
  • mehr Zeit vorhanden ist, um für die Zukunft zu planen.

Gedächtnissprechstunden

Für die Betroffenen ist es daher wichtig, bei Auftreten erster Demenzsymptome den Hausarzt und/oder Facharzt aufzusuchen. In verschiedenen deutschen Städten gibt es sog. Gedächtnissprechstunden, die auf die Diagnose und Therapie von Demenzerkrankungen spezialisiert sind.

Zögern Sie daher den Arztbesuch nicht hinaus.

Überzeugen Sie als Angehöriger Ihren Partner, Ihre Mutter oder Ihren Vater, zu einem Arztbesuch, wenn Sie meinen, erste Warnsymptome entdeckt zu haben. Möglicherweise ist er/sie Ihnen sogar dankbar, mit dem anstrengenden Versteckspiel aufhören zu können.

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